Geschichte der Studien zu Byzanz in Deutschland

Die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Byzantinischer Studien“ (DAFBS) entstand in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Ihrer Satzung nach „unterstützt und fördert sie alle Arten von byzantinischen Studien auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland“. Sie bietet eine organisatorische Plattform für alle diejenigen, die sich mit der Erforschung der Geschichte, Kultur, Kunst, Sprache, Literatur und Philosophie der Byzantiner im weitesten Sinne forschend und lehrend beschäftigen. Es handelt sich daher grundsätzlich um einen Zusammenschluss derjenigen, die sich mit der Byzantinistik und allen ihren Teilbereichen befassen und versteht sich zugleich auch als Plattform für diejenigen, die sich in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Christlichen (bzw. Spätantiken und Byzantinischen) Archäologie sowie der Byzantinischen Kunstgeschichte betätigen. Im zweijährigen Turnus finden Arbeitstagungen statt, die den gegenseitigen fachlichen Austausch intensivieren sollen. Weiterhin vertritt die Arbeitsgemeinschaft durch ihren Vorstand die Interessen ihrer Mitglieder im Rahmen internationaler Vereinigungen, aber auch durch eine aktive Mitgliedschaft in Fachverbänden der Nachbardisziplinen sowie gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft steht all jenen offen, die sich wissenschaftlich bzw. auch wissenschaftsjournalistisch mit den Fragen des byzantinischen Kulturkreises auseinandersetzen und sich über diese Beschäftigung entsprechend ausgewiesen haben.

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